ISK

Intermittierender
Selbstkatheterismus 

ISK

Intermittierender
Selbstkatheterismus 

Beratungsgespräch Ärztin, Arzt in weißen Kittel Urotherapeut, Pflegefachkraft, Urologe, Neurourologe, Kontinenzschwester, Kontinenzberater, Kontinenztrainer mit Patient zum Thema intermittierender Selbstkatheterismus

Was tun bei Blasenschwäche?

Wenn sich die Blase nicht mehr auf natürliche Weise entleeren kann, bedeutet das zunächst einen Einschnitt in die Abläufe des täglichen Lebens. Umso wichtiger ist es bei einer bestehenden Blasenentleerungsstörung, eine Versorgungsmöglichkeit zu finden, die das Leben erleichtert.

Zwischen Sorge und Selbstbestimmung

Nicht selten entfacht die mangelnde Kontrolle über die eigene Blasenentleerung eine starke Unsicherheit. Dies kann zur sozialen Isolation führen und Auswirkungen auf die Lebensqualität haben. Dennoch schrecken viele Betroffene zunächst vor dem Gedanken zurück, sich selbstständig einen Katheter in die Blase zu legen. Der Sorge bezüglich der Selbstkatheterisierung steht vielfach jedoch der dringliche Wunsch nach Kontinenz, also einer sicheren und kontrollierbaren Blasenentleerung, sowie nach der Rückkehr in ein aktives, selbstbestimmtes Leben gegenüber – zu dessen Erfüllung der ISK einen entscheidenden Beitrag leisten kann.

ISK-Katheter selbst legen

Um die Blase in regelmäßigen Abständen zu entleeren, ist der Intermittierende Katheterismus (IK) eine gängige Methode. Dabei wird mehrmals täglich über die Harnröhre ein steriler Katheter in die Blase von Frau oder Mann geführt, damit der dort angesammelte Urin abfließen kann. Wenn der Betroffene diese Methode selbstständig durchführt, wird dies als Intermittierender Selbstkatheterismus (ISK) bezeichnet. Tatsächlich ist die kontrollierte Blasenentleerung mittels Einmalkatheter für viele Betroffene eine große Befreiung, sodass anfängliche Sorgen meist schnell überwunden sind.

 

Erleichtert durchs Leben

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